Montag, Februar 23, 2026

Leben in München und seine Führer in der Vorkriegszeit

Münchens bewegte Geschichte wurde maßgeblich von seinen Führern geprägt, die unermüdlich daran arbeiteten, die Stadt auszubauen und die Lebensbedingungen zu verbessern. Sie trugen zur Entwicklung von Wirtschaft, Kultur und anderen bedeutenden Bereichen bei. Heute sprechen wir über jene Persönlichkeiten, die in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg eine zentrale Rolle im Leben Münchens spielten. Mehr dazu auf munichyes.eu.

Das München der Vorkriegszeit: Ein Rückblick

Das politische Leben in München war zu allen Zeiten von intensiver Aktivität geprägt. Vor Beginn des Zweiten Weltkriegs fanden hier bedeutende Ereignisse statt, die Eingang in die Weltgeschichte fanden.

1933 wurde ein Stadtrat gebildet, der sich als nationalsozialistisch herausstellte. Adolf Hitler besuchte die Hauptstadt Bayerns häufig und ernannte München 1935 sogar zur „Hauptstadt der Bewegung“. Hier begannen bekannte Persönlichkeiten der nationalsozialistischen Bewegung wie Reinhard Heydrich und Heinrich Himmler ihre politische Karriere.

In der Nähe der Stadt wurde das erste Konzentrationslager errichtet.

Diese Zeit kann in München als äußerst unruhig bezeichnet werden.

Das Münchner Abkommen

Dieses Abkommen ging als bedeutsames Ereignis in die Weltgeschichte ein. In der Nacht vom 29. auf den 30. September 1938 wurde ein Vertrag zwischen Deutschland, Großbritannien, Italien und Frankreich unterzeichnet. Das Münchner Abkommen markierte einen Wendepunkt in der Politik der „Beschwichtigung“ gegenüber dem nationalsozialistischen Deutschland. Der Vertrag sah vor, dass die Tschechoslowakei innerhalb von zehn Tagen das Sudetenland räumen und an Deutschland abtreten sollte. Die Unterzeichnung des Abkommens führte zur Zerstörung des Vertragswerks, das darauf abzielte, die deutsche Aggression einzudämmen. Es wird oft als der „Vorabend des Krieges“ bezeichnet.

Wer stand an der Spitze?

Von 1933 bis 1945 wurde die Stadt von Karl Fiehler geführt, der auf Karl Scharnagl folgte, der von 1924 bis 1933 Bürgermeister war.

Karl Fiehler wurde am 31. August 1895 als Sohn eines baptistischen Predigers geboren. Zunächst lebte die Familie in Braunschweig, bevor sie 1902 nach München zog. In der bayerischen Hauptstadt besuchte der junge Karl die Schule, absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und begann seine Karriere. Nach Abschluss seiner Ausbildung arbeitete er als Handelsagent.

Der Beginn des Ersten Weltkriegs veränderte sein Leben grundlegend. Im Mai 1915 trat Fiehler in die Armee ein und ging an die Front. Er diente in den Hilfstruppen und war Reserveleutnant. Gegen Ende des Krieges wurde er verwundet und erlitt eine Beinverletzung. Für seine Verdienste im Krieg wurde er mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet.

Von der Front kehrte er als gereifter Mann zurück und beschloss, sein Leben der Politik und der Lösung globaler Fragen zu widmen.

Ein Jahr nach seiner Rückkehr aus dem Krieg trat er eine Stelle in der Münchner Stadtverwaltung an. Er arbeitete als Assistent in einer Verteilungsstelle für Lebensmittelmarken.

Fiehlers Karriere entwickelte sich schnell. Er nahm am berühmten „Hitlerputsch“ von 1923 teil.

1924 wurde er Ehrenstadtrat der bayerischen Hauptstadt. Später führte er die lokale „Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei“.

Sein größter Erfolg sollte jedoch noch kommen. Am 20. März 1933 wurde er zum ersten Bürgermeister Münchens ernannt. Zwei Monate später erhielt er den Titel des Oberbürgermeisters, eine Position, die es zuvor in Bayern nicht gab.

Fiehler leitete München in der Zeit, als die Stadt als „Wiege der nationalsozialistischen Bewegung“ galt. Er führte die Stadt in der Zeit vor den Kriegshandlungen und während des gesamten Zweiten Weltkriegs. Er war eine „Schlüsselfigur“ im Leben der Stadt und nahm an jedem wichtigen Ereignis jener Zeit teil.

München ist eine große und berühmte Stadt, in der zu verschiedenen Zeiten bedeutende historische Ereignisse stattfanden. Die Bewohner widmen sich intensiv dem Studium dieser Geschichte.

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