München befand sich in den Neunzigerjahren im Umbruch und auf der Suche nach Modernisierung. Genau zu dieser Zeit betrat Monika Hohlmeier die politische Bühne – eine junge, aber entschlossene Politikerin, die Herausforderungen nicht scheute. Ihr Weg in die Politik war dabei alles andere als gewöhnlich: Sie absolvierte eine Ausbildung im Hotelmanagement und studierte ab 2005 parallel Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen. Diese ungewöhnliche Mischung machte sie zu einer der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Münchner Politik. Mehr darüber erfahren Sie auf munichyes.eu.
Bereits 1990 wurde Hohlmeier Mitglied des Münchner Stadtrats für die Christlich-Soziale Union (CSU). Ihre Entschlossenheit und Kompromissbereitschaft verschafften ihr schnell Respekt unter den Kollegen. Im Jahr 2002 übernahm sie sogar den Vorsitz des CSU-Kreisverbands München-Ost, den sie bis 2004 innehatte. Unter ihrer Führung erlebte die Stadt eine Phase der Stabilität und Weiterentwicklung. Sie setzte sich aktiv für die Verbesserung der Infrastruktur, die Förderung von Kultur und Bildung ein. Ihre Initiativen kurbelten die Wirtschaft der Stadt an und steigerten die Lebensqualität der Bürger. Schauen wir uns das genauer an.
Politische Karriere und Ämter
Monika Hohlmeier hat einen beeindruckenden Weg von der Kommunalpolitik bis zu den hohen Ämtern des Europaparlaments zurückgelegt. Ihre Karriere ist ein Paradebeispiel dafür, wie Zielstrebigkeit und Professionalität zu großen Erfolgen führen können.

- Mitglied der CSU und Engagement in Parteistrukturen
Monika Hohlmeier ist Mitglied der Christlich-Sozialen Union (CSU), einer der führenden politischen Parteien Deutschlands. Ihre politische Laufbahn begann auf lokaler Ebene, wo sie sich aktiv in den Parteistrukturen einbrachte, Erfahrung sammelte und die Unterstützung ihrer Parteifreunde gewann. Dies ermöglichte ihr den schrittweisen Aufstieg auf der Karriereleiter.
- Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus (1998–2005)
Im Jahr 1998 wurde Hohlmeier zur Staatsministerin für Unterricht und Kultus in Bayern ernannt. In dieser Position trieb sie Reformen im Bildungssystem voran und führte innovative Lehr- und Kulturansätze ein. Ihre Arbeit zielte darauf ab, die Bildungsqualität und den Zugang zu kulturellen Angeboten für alle Bevölkerungsschichten zu verbessern.
- Mitglied des Europäischen Parlaments seit 2009
2009 wurde Hohlmeier für die Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) ins Europäische Parlament gewählt. Dort setzt sie sich intensiv mit Fragen des EU-Haushalts, der Kontrolle der Mittelverwendung und der Gewährleistung von Transparenz in Finanzangelegenheiten auseinander.
Vorsitzende des Haushaltskontrollausschusses im Europäischen Parlament (seit 2019)
Seit 2019 leitet Hohlmeier den Haushaltskontrollausschuss des Europäischen Parlaments. In dieser wichtigen Funktion ist sie dafür verantwortlich, dass die EU-Haushaltsmittel effizient eingesetzt, Audits durchgeführt und Finanztransaktionen kontrolliert werden. Ihre Arbeit trägt maßgeblich dazu bei, das Vertrauen der Bürger in die EU-Institutionen zu stärken und den ordnungsgemäßen Umgang mit öffentlichen Geldern sicherzustellen.
Darüber hinaus:
- 1990 wurde Hohlmeier zur Gemeinderätin in Vaterstetten gewählt.
- Von 1993 bis 1998 war sie Staatssekretärin im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus.
- Von 2006 bis 2008 war sie Mitglied des Ausschusses für Haushalt und Finanzen im Bayerischen Landtag.
Ihr Einfluss auf Bildung und Kultur

Monika Hohlmeier legte stets einen besonderen Fokus auf Bildung und Kultur – ihre Amtszeit als Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus von 1998 bis 2005 belegt das eindrücklich. Sie war überzeugt, dass die Entwicklung einer Gesellschaft bei gebildeten Menschen und einem einfachen Zugang zu Kultur für alle beginnt. Während ihrer Amtszeit setzte Hohlmeier aktiv Reformen im bayerischen Schulsystem um. Sie arbeitete an der Modernisierung der Lehrpläne, um den Unterricht interaktiver und stärker auf die Entwicklung kritischen Denkens statt bloßes Auswendiglernen auszurichten. Ihr Ziel war es, Schülern, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, gleiche Chancen zu bieten. Sie förderte aktiv Projekte zur außerschulischen Bildung sowie Sport- und Kreativprogramme für Kinder und Jugendliche. Im Detail waren folgende Schritte in ihrer Tätigkeit besonders wichtig:
- Einführung der sechsjährigen Realschule und von Mittlere-Reife-Klassen an Hauptschulen;
- Ausbau der Berufs- und Fachschulen als gleichwertiger Weg zur Hochschulreife nach der Mittleren Reife;
- Schaffung der ersten Berufsschule mit Doppelqualifikation, bei der Schüler gleichzeitig einen Berufsabschluss und die Fachhochschulreife (Fachabitur) erwerben konnten.
Besondere Aufmerksamkeit erregte in ganz Deutschland auch die Stiftung Bildungspakt Bayern – ein Zusammenschluss des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus mit Unternehmen, der die Qualität und Innovationskraft im Bildungsbereich steigern soll.
Neben der Bildung vernachlässigte Monika Hohlmeier auch die Kultur nicht. Sie förderte die Finanzierung von Musikfestivals, Theateraufführungen, Ausstellungen und lokalen Kulturinitiativen. Ihr Ziel war simpel: Kultur für alle Bürger zugänglich zu machen. Dank ihrer Unterstützung entstanden in Bayern neue Kreativzentren und Räume zur Talententwicklung, die auch heute noch aktiv sind.
Monika Hohlmeier achtete nicht nur auf die Qualität von Bildung und Kultur. Sie initiierte auch Programme, die Kindern aus unterschiedlichen sozialen Schichten den gleichberechtigten Zugang zu Schulen und kulturellen Einrichtungen ermöglichten. Dazu gehörte die Unterstützung von Stipendien, Zuschüssen und speziellen Bildungsprogrammen für Kinder aus kleineren Städten und ländlichen Regionen. Mit diesen Schritten leistete Monika Hohlmeier einen bedeutenden Beitrag zur Schaffung eines offeneren und gerechteren Bildungs- und Kulturraums in Bayern.

Ihre Rolle im Europäischen Parlament
Als Monika Hohlmeier 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments wurde, nahm sie sofort eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe in Angriff: die Kontrolle des Haushalts und der Finanzdisziplin der EU. Das ist weit mehr als trockene Bürokratie. Es geht darum, dass jeder Euro, der für Projekte bereitgestellt wird, seinen Zweck erfüllt und den Menschen einen echten Nutzen bringt. Monika Hohlmeier achtet aktiv darauf, dass die Mittel transparent und effizient ausgegeben werden und alle Finanzierungsprogramme – von sozialen Initiativen bis hin zu Kulturprojekten – fair und rational unterstützt werden. Insgesamt sorgte ihre Beteiligung an den Entscheidungen des Europäischen Parlaments dafür, dass die Finanzierung solcher Initiativen strukturierter und transparenter wurde. Sie setzt sich häufig für eine Steigerung der Ausgabeneffizienz ein, damit Programme nicht nur auf dem Papier existieren, sondern das Leben der Menschen wirklich positiv verändern. Sie ist davon überzeugt, dass der EU-Haushalt nicht nur aus Zahlen besteht, sondern ein wichtiges Instrument für die Entwicklung von Gemeinden sowie die Förderung von Bildung, Kultur und sozialen Projekten in ganz Europa ist.

Ein inspirierendes Vermächtnis
Monika Hohlmeier hat Spuren hinterlassen, die bis heute spürbar sind. Erstens ist ihr Beitrag zur Entwicklung von Bildung und Kultur in Bayern und auf EU-Ebene nicht zu unterschätzen. Zweitens ist Monika Hohlmeier ein echtes Vorbild für Politikerinnen in Deutschland und Europa. Ihre Karriere zeigt, dass Entschlossenheit, Professionalität und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, das politische Umfeld verändern können. Sie hat bewiesen, dass Frauen auf den höchsten Entscheidungsebenen aktiv mitwirken können und müssen – und das auch effektiv tun. Drittens ist auch ihr Einfluss auf die Gestaltung der EU- und Bayern-Politik in den Bereichen Soziales und Kultur von großem Wert. Die Entscheidungen, die sie im Europäischen Parlament mitgetragen hat, trugen dazu bei, transparente Finanzmechanismen für Bildung und Kultur aufzubauen, den gleichberechtigten Zugang zu Programmen zu fördern und sicherzustellen, dass die Mittel dort ankommen, wo sie wirklich benötigt werden.
Quellen:
- https://www.europarl.europa.eu/meps/en/96780/MONIKA_HOHLMEIER
- https://www.europarl.europa.eu/meps/en/96780/MONIKA_HOHLMEIER/home
- https://www.europarl.europa.eu/committees/en/archives/9/cont/home/welcome-words
- https://www.eppgroup.eu/who-we-are/our-members/monika-hohlmeier