Montag, Februar 23, 2026

Wer gründete München?

Die Geschichte Münchens ist reich und lang, denn sie begann vor über acht Jahrhunderten. Die Stadt entwickelte sich rasant und wurde zu einem der erfolgreichsten Wirtschafts- und Touristenzentren Deutschlands.

Mehr über die Entstehung Münchens und seinen Gründer erfahren Sie in unserem Artikel auf munichyes.eu.

Wie wurde die Hauptstadt Bayerns gegründet?

Im Jahr 1158 gründete Heinrich der Löwe eine kleine Siedlung am Ufer der Isar. In diesem Zeitraum wurde auch eine Brücke über den Fluss errichtet, wodurch der Salztransport, damals ein äußerst wertvolles Gut, kontrolliert werden konnte. Mit der Brücke entzog Heinrich dem lokalen Kloster die Kontrolle über den Salzhandel. Der Name der Stadt leitet sich von „bieden Munichen“ („bei den Mönchen“) ab. Die Siedlung wuchs und entwickelte sich rasch. Die Lage war äußerst vorteilhaft: Die Isar war tief genug für den Schiffsverkehr, und kleine Inseln erleichterten den Brückenbau.

Bereits 1157 erhielt München das Stadtrecht, und Stadtmauern wurden errichtet. Die Bevölkerung wuchs, Handelsverbindungen wurden geknüpft, und ein lokaler Architekturstil entstand.

Später ging die Stadt in den Besitz der Wittelsbacher über. Ab 1507 wurde München zur Hauptstadt Bayerns. Die Wittelsbacher förderten die Entwicklung von Kunst und Wissenschaft, die im 14. und 15. Jahrhundert große Aufmerksamkeit erhielten. Dieser Aufschwung wurde jedoch durch den Dreißigjährigen Krieg gebremst.

Das 19. Jahrhundert markierte die Phase der Industrialisierung Münchens. Die Architektur der Stadt änderte sich, ebenso wie ihre Atmosphäre. München wurde zu einer bedeutenden Metropole – ein Weg, der mit den ersten Schritten von Heinrich dem Löwen begann.

Wer war Heinrich der Löwe?

Heinrich der Löwe war ein Monarch aus dem Welfen-Geschlecht, einer der ältesten europäischen Dynastien fränkischen Ursprungs.

Heinrich gilt als einer der mächtigsten Vertreter seiner Familie. Schon im Alter von zehn Jahren musste er Verantwortung übernehmen und um seine Rechte und Besitztümer kämpfen. Sein Vater verlor Bayern aufgrund von Konflikten mit Kaiser Konrad III. Heinrich gelang es, die Ländereien mit Unterstützung von Kaiser Friedrich I. zurückzuerlangen.

1147 führte Heinrich einen Kreuzzug gegen die Slawen im Osten an, der jedoch scheiterte. Im selben Jahr heiratete er Prinzessin Clementia aus dem Haus Zähringen. Später initiierte Friedrich Barbarossa die Auflösung dieser Ehe und konfiszierte Mitgiftbesitzungen, darunter Gebiete in Schwaben.

1168 heiratete Heinrich erneut: Seine Frau wurde die Tochter des englischen Königs Heinrich II. und Eleonore von Aquitanien.

In den folgenden Jahren erweiterte Heinrich seine Besitztümer beträchtlich, was zu einem Konflikt mit Friedrich Barbarossa führte. 1180 wurde Heinrich vor Gericht gestellt. Es wird vermutet, dass Friedrich, der Heinrich zuvor wohlgesinnt war, dessen wachsende Macht fürchtete. Heinrich führte seine Verhandlungen mutig und oft unkonventionell, sei es mit Kaisern oder Bischöfen.

Heinrich kümmerte sich jedoch stets um das von ihm gegründete München. Er sorgte dafür, dass die Siedlung prosperierte und ihre Bewohner die notwendigen Ressourcen für Handwerk und Lebensgestaltung erhielten.

Heinrich der Löwe starb am 6. August 1195 in Braunschweig.

Fazit

Das politische Leben Münchens wurde von vielen bekannten Persönlichkeiten geprägt. Doch der erste von ihnen war Heinrich der Löwe. Trotz seines umstrittenen Rufs wurde er vom Volk geschätzt und respektiert, weil er den einfachen Menschen zahlreiche Möglichkeiten eröffnete. Seine Politik ging als mutig und inspirierend in die Geschichte ein.

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