München ist eine Stadt mit einem reichen kulturellen Leben, sozialem Frieden sowie zahlreichen Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten. Die Stadtverwaltung kümmert sich um das Wohl der Bürger, gestaltet politische und soziale Prozesse und fördert die Verbundenheit der Einwohner mit ihrer Stadt. Seit 2014 steht der Sozialdemokrat Dieter Reiter an der Spitze der bayerischen Hauptstadt. Mehr über Münchens Oberbürgermeister erfahren Sie auf munichyes.eu.
Politische Karriere
Dieter Reiter wurde am 19. Mai 1958 in Rheine (Bayern) geboren. Er absolvierte ein Verwaltungsstudium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Hof und arbeitete anschließend in der Münchner Stadtverwaltung, unter anderem als Leiter der Kassen- und Steuerabteilung im städtischen Finanzamt.
2009 wurde Dieter Reiter als Kandidat der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in den Münchner Stadtrat gewählt. Die SPD ist die älteste politische Partei Deutschlands und eine der einflussreichsten in der modernen Geschichte des Landes. Ihr Hauptkonkurrent ist die Christlich-Demokratische Union (CDU). Die SPD vertritt sozialdemokratische und linksliberale Werte.

2014 gewann Reiter die Wahl zum Oberbürgermeister von München. Sein Vorgänger war der Sozialdemokrat Christian Ude, der die Stadt von 1993 bis 2014 regierte. Im Stadtrat vertritt Reiter die SPD, regiert jedoch in einer Koalition mit der Christlich-Sozialen Union (CSU). Gemeinsam mit der CDU bildet die CSU auf Bundesebene eine Fraktion. Die CSU ist eine konservative, christlich-demokratische Partei und traditionell die dominierende Kraft in der bayerischen Landespolitik.
Ansichten und Errungenschaften
Dieter Reiter hat es sich zum Ziel gesetzt, München als kosmopolitische, offene und tolerante Stadt zu bewahren. Seiner Ansicht nach sollte jeder Bewohner das Recht auf ein hohes Lebensniveau haben.
Reiter setzt sich für gleiche Rechte für alle ein, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexueller Orientierung. 2021 schlug er vor, das Olympiastadion anlässlich der „Euro 2020“ in Regenbogenfarben zu beleuchten, um die LGBTQ+-Gemeinschaft zu unterstützen. Dieser Vorschlag wurde jedoch von der UEFA abgelehnt.
Während seiner ersten Amtszeit baute Reiter das Münchner Nahverkehrssystem erheblich aus und beeinflusste die Stadtplanung positiv.
Angesichts der klimatischen Herausforderungen, wie globaler Erwärmung, Dürre, Überschwemmungen und Stürme, ergriff Reiter Maßnahmen zur Schaffung einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Stadt. Seine Führungsqualitäten spiegeln sich in seinen Entscheidungen zum Schutz der Umwelt wider.
Ein weiterer Meilenstein seiner Amtszeit war die Eröffnung des Munich Urban Colab im Jahr 2021, eines Innovationszentrums, das in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Unternehmertum gegründet wurde. Ziel dieses Zentrums ist es, Start-ups, innovative Unternehmen und Forschungsprojekte zu bündeln, um städtische Herausforderungen zu bewältigen. Die Digitalisierung Münchens ist daher ein weiterer wichtiger Schwerpunkt von Reiters Arbeit.
Der Oberbürgermeister setzte sich außerdem gegen steigende Mietpreise in München ein. Er bemühte sich, allen Bewohnern der Stadt Zugang zu bezahlbarem Wohnraum zu ermöglichen. Weitere Schwerpunkte seiner Politik sind der Kampf gegen Rechtsextremismus und die Integration von Migranten.